Francis A. Schaeffer: Kunst und die Bibel. Zwei Essays (1981). 

 

In seinen beiden grundlegenden, ursprünglich 1962 publizierten Essays (Art and the Bible, Some Perspectives on Art) spürt Schaeffer einerseits biblischen Referenzen zur Kunst im Allgemeinen nach (1. Teil), und entwirft zum anderen einen kunsttheoretischen Ansatz aus biblisch-evangelikaler Sicht (2. Teil), der heute noch seine Relevanz besitzt. Fast schon ein Artventist-Must-Read!

(Leider nur noch antiquarisch erhältlich). 

 

 

 

 



Rory Noland: Das Herz eines Künstlers - Von der Kunst, im Rampenlicht zu dienen (2007).

 

Ein sehr praktisches Buch! 

 

Noland bietet Orientierung für kreative Christen und Leiter in Gemeinden. Er appelliert direkt an das Herz des Künstlers und bietet sowohl wertvollen Rat als auch manche unbequeme Wahrheit.

 

Dieses eher pastoral geschriebene Buch für Kunst, die im gottesdienstlichen Rahmen zur Anwendung kommt, thematisiert unter anderem: 

 

- Dienende Haltung statt Starkult - von echter Demut
- Kreative Egoisten und Gemeinschaft
- Perfektionismus macht krank
- Konstruktive Kritik annehmen und aussprechen
- Vom Umgang mit Eifersucht und Neid
- Künstler undGefühle: Wer beherrscht wen?
- Leiter und Künstler - eine heikle Verbindung
- Die Fallstricke des Künstlers

 

 

 



Steve Turner: Imagine. Christen in Kunst, Musik und Medien (2004).

 

Kunst hat Kraft, die Gefühle, das Denken und die Weltsicht von Menschen zu beeinflussen. Aber Christen tun sich manchmal schwer mit Kunst. Sie beschränken die Rolle eines Künstlers, der Christ ist, häufig darauf, dass er christliche Kunst zu produzieren habe. Sie meinen damit Kunst mit christlichen Themen, Motiven und Bildern, die sich an ein ohnehin schon gläubiges Publikum richtet. Turner bezeichnet christliche Werke, die nur einem missionarischen oder Glaubens stärkenden Zweck dienen, aber keine tiefe Auseinandersetzung widerspiegeln, schlicht und ergreifend als Propaganda-Kunst. Dadurch, dass sie zu eng mit dem Ziel, andere zu überzeugen verknüpft ist, verliert sie die Authentizität und Tiefe, die gute Kunst auszeichnet. Viele Christen, die Künstler sind, empfinden die Beschränkung auf christliche Themen als Fesseln ihrer künstlerischen Kreativität und sehen sich in fortwährendem Konflikt zwischen zwei Welten: Der christlichen Welt auf der einen und der Welt der Kunst auf der anderen Seite. 

 

 

 



Horst Schwebel: Die Kunst und das Christentum - Geschichte eines Konflikts (C.H.Beck, München 2002). 

 

Gibt es überhaupt eine christliche Kunst in der Moderne? Aus theologischen Quellen, künstlerischen Zeugnissen und ästhetischen Theorien sowie anhand zahlreicher Beispiele entwirft dieses Buch einen Überblick über die mehr als 2000jährige spannungsreiche Beziehung zwischen Bilderverbot, Glaubensvermittlung und dem Autonomiestreben der Kunst.