artventist leitet sich von den lateinischen Begriffen ars (dt.: Kunst) und adventus (dt.: Ankunft) her und bezeichnet den kunstschaffenden Gläubigen, der sein Leben auf die Wiederkunft Christi ausrichtet.
Die ersten wie die letzten Seiten der Bibel sprechen von Gott als Schöpfer. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ heißt es im Genesis-Bericht; im vorletzten Kapitel der Apokalypse ist schließlich die Rede von der Erschaffung eines „neuen Himmels und einer neuen Erde“. Gott schuf den Menschen „zu seinem Bilde“ (Gen. 1,27), dem Wesen nach als schaffend: das Verlangen nach und die Befähigung zur Kunst sind Kennzeichen des Menschen.
artventist würdigt diesen göttlichen Ruf zum „allgemeinen Künstlertum“, indem einerseits das (Kunst-)Schaffen als existenzielles Anliegen anerkannt, andererseits die künstlerische Mitteilung des Seins als notwendig verstanden wird.
Zwischen Schöpfung und Neuschöpfung steht also der Mensch, in dessen künstlerischem Schaffen seine Beziehung zu sich selbst, seiner Umwelt und zu Gott ihren Ausdruck findet. Auf diese Weise verstanden deckt sich Kunst mit dem grundlegenden christlichen Anliegen: Gott den Herrn zu lieben und seinen Nächsten, wie sich selbst (Matth. 22,37-39).
The Founding Fathers






